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UNSERE PROJEKTE

Veranstaltungsreihe

Kritische Auseinandersetzung mit postkolonialen Perspektiven

Das Projekt

Postkoloniale Theorien beschäftigen sich mit der Frage wie das Leben in westlich geprägten Gesellschaften vom eurozentrischen Blick auf die Welt bestimmt wird und wie bestehende Herrschafts-und Machtverhältnisse auch heute noch ein Ausdruck von kolonial-rassistischen Kontinuitäten sind.


Der Transfer von diesem theoretischen Wissen in die Praxis ist komplex. Besonders in Räumen, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft aufeinandertreffen, können Ungleichheiten verstärkt und gesellschaftliche Verhältnisse wie Rassismus sichtbar werden. BIPoC (Sozial-)Pädagog*innen, Trainer*innen und Aktivist*innen/Community Organisator*innen berichten aus ihrem Arbeitskontext nicht selten, dass sie auch in rassismuskritischen Tätigkeitsfeldern rassistische Diskriminierungserfahrungen machen. Dies liegt u.a. auch daran, dass Teams nicht divers genug besetzt sind und die Perspektiven und das Wirken von  BIPoC Expert*innen immer noch unterrepräsentiert sind.


Mit einem Schwerpunkt auf der Repräsentation von Menschen afrikanischer Abstammung in Köln und NRW-weit möchten wir im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe mit Akteur*innen aus der rassismuskritischen Arbeit und der Zivilgesellschaft in den Austausch kommen. Wir möchten eine Plattform gestalten, um postkoloniale Perspektiven machtkritisch zu reflektieren.


Eine Veranstaltung von Pamoja Afrika e.V. in Kooperation mit Bündnis14 Afrika e.V., Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., KingzCorner e.V. und der VHS Köln, gefördert durch Landesmittel von NRWeltoffen.

Der Veranstalter

Pamoja Afrika e.V. Köln ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum einen der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit widmet und der zum anderen in der Kinder-, Jugend- und interkulturellen Familienhilfe engagiert ist. Der Verein führt Schulungen für Fachleute zum Thema Diversity durch und fördert Empowerment durch Angebote wie Safe Space Workshops und Trainings für Menschen, die von Rassismus betroffen sind.


Das Konzept des Kollektiv-Gedankens steht hierbei im Fokus. Als weiteres Angebot bietet der Verein eine Willkommenskultur der afrikanischen Community für Menschen, die neu in Deutschland ankommen, mit und ohne Fluchterfahrung, um die Verständigung im kulturell-gesellschaftlichen Kontext zu fördern. Pamoja Afrika e.V. Köln ist Mitglied im Forum gegen Rassismus und Diskriminierung.

Anmeldung unter:

Spendenkonto:

IBAN: DE66 3705 0198 1934 7963 41

BIC: COLSDE33XXX

Kreditinstitut: Sparkasse KölnBonn

Steuer Nr: 214/5863/0559

Finanzamt: Köln-Altstadt

Samstag, 30. November 2019

10:00 - 18:00 Uhr

Bürgerzentrum MüTZe

Berliner Str. 77, 51063 Köln

Empowerment Workshop

für BIPOC

In diesem Workshop sind Menschen mit Rassismuserfahrungen eingeladen, miteinander in einen stärkenden Austausch über eigene Erfahrungen, Bedürfnisse und Visionen zu treten.


Einführend wird ein Verständnis von Empowerment vorgestellt, um danach mit Bedürfnissen, Wünschen und Zielen konkret zu arbeiten. Der Workshop bietet erste strukturierte Impulse, um methodisch und anhand von Anregungen und Tipps (z.B. best practice-Beispielen, Empowerment-Projekte) ein selbstorganisiertes und solidarisches Community-Netzwerk in Köln weiterzuentwickeln.


Das Antidiskriminierungsbüro Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.  bietet den Empowerment-Workshop für BIPoC in Kooperation mit Pamoja Afrika e.V. Köln und Bündnis14 Afrika e.V. an.


Workshopleitung: Sandra Karangwa (Antidiskriminierungsbüro Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.)


Verbindliche Anmeldung erforderlich unter: info@pamojaafrika.org

Freitag, 22. November 2019

10:00 - 16:00 Uhr

VHS Köln

Cäcilienstraße 35, 50667 Köln

Diskussionsrunde zum Thema "Awareness Konzept"

Die Diskussionsrunde bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kritische Auseinandersetzung mit postkolonialen Perspektiven“ und behandelt die Frage: „Wie gestalten wir ein effektives rassismuskritisches Awareness Konzept?’’


Da der Einsatz von Awareness-Struktur-Teams noch nicht etabliert ist und nicht in allen Organisationen selbstverständlich mitgedacht wird, streben wir an, gemeinsam mit einer interessierten Öffentlichkeit Ideen für ein Awareness-Konzept zu sammeln, weiterzuentwickeln und als Entwurf zu bündeln.


Um eine rassismuskritische Perspektive zu gewährleisten, soll besonders BIPoC-Akteur*innen aus der rassismuskritischen Arbeit und Zivilgesellschaft die Möglichkeit geboten werden, ihre Erfahrungen und Expertise einfließen zu lassen.


Diskussionsleitung: Helene Batemona-Abeke (Pamoja Afrika e.V. Köln), Emilene Wopana Mudimu (KingzCorner e.V.), Sandra Karangwa (Antidiskriminierungsbüro Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.)

(Psychosoziales Zentrum Düsseldorf e.V.), Marisa Weiner (Pamoja Afrika e.V. Köln)

Verbindliche Anmeldung erforderlich unter: info@pamojaafrika.org

Donnerstag, 5. Dezember 2019

18:00 - 21:00 Uhr

VHS Köln

Cäcilienstraße 35, 50667 Köln

Diskussionsrunde zum Thema "Critical White Awareness"

Critical White Awareness – eine kritische Auseinandersetzung mit Weißsein’’


Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören.

Heutige bestehende Machtverhältnisse sind ein Ausdruck von kolonialen Kontinuitäten, die besonders in Zeiten von Rechtsruck und steigendem Einfluss von rechtspopulistischen Parteien eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellschaft erfordern.


Eine Behandlung folgender Themen ist vorgesehen: Aufarbeitung von Kolonialismus und Neokolonialismus, Machtkritik und Rassismus, rassistische Stereotype und Vorurteile rassismuskritischer Sprachgebrauch, Verantwortung der Gesellschaft. Dadurch möchten wir eine machtkritische Selbstreflexion anregen.


Diskussionsleitung: Ilka Simon (Antidiskriminierungsbüro Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.), Sabine Rauch


Verbindliche Anmeldung erforderlich unter: info@pamojaafrika.org

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